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… ein erster Schritt in Richtung Inklusion
Das Rocken am Brocken-Festival in Elend bei Sorge setzt in diesem Jahr ein starkes Zeichen für mehr Barrierefreiheit und zeigt: Inklusion ist kein Nebenschauplatz, sondern gehört in die Mitte der Festivalplanung.
Zum ersten Mal steht das beliebte Festival in Elend bei Sorge unter dem Zeichen einer Barriere freundlicheren Gestaltung – nicht als fertiges Konzept, sondern bewusst als Testphase, aus der Erfahrungen gewonnen und in Zukunft weiterentwickelt werden sollen.
Rocken am Brocken | 31.07. – 02.08.2025
Die Planung erfolgte dabei nicht im Alleingang. Das Organisationsteam arbeitete eng mit dem Teilhabemanagement des Landkreises Harz sowie der Initiative „barrierefrei feiern“ zusammen. Diese Zusammenarbeit steht beispielhaft für ein modernes, inklusives Veranstaltungsverständnis, das über rein symbolische Maßnahmen hinausgeht.
Die bereits umgesetzten Maßnahmen:
Erstmals gibt es Deaf Performances – taube Künstler*innen übersetzen Musik in Gebärdensprache, Mimik und Bewegung und machen sie für alle erlebbar.
Eine Gebärdensprachdolmetscherin unterstützt auf dem Gelände bei Gesprächen oder Bestellungen.
Ein Workshop zu Festivalgebärden richtet sich an hörende Besucher*innen und sensibilisiert für die Perspektive von Menschen mit Hörbehinderungen.
Der barrierefreie Campingbereich liegt in der Nähe der Behindertenparkplätze und ist mit Stromanschluss, barrierefreier Toilette sowie einem nahegelegenen barrierefreien Dusch- und WC-Bereich ausgestattet.
Hilfsmittelservice durch das Sanitätshaus Steinke: Reparaturen, Verleih und Aufladen von E-Rollstühlen.
Ein Podest mit barrierefreiem Zugang bietet gute Sicht auf die Bühne.
Das Awareness-Team in lilafarbenen Westen ist während des gesamten Festivals ansprechbar – vor Ort wie auch telefonisch.
Erleichterter Zugang für Menschen mit Schwerbehindertenausweis: Eine Begleitperson darf kostenlos mitgebracht werden.
Diese Maßnahmen stehen nicht nur für mehr Barrierefreiheit – sie machen klar, dass Teilhabe kein Extra ist, sondern ein Recht. Die Organisator*innen hoffen, dass dieses Beispiel Schule macht – nicht nur im Harz, sondern überall dort, wo Kultur stattfindet.
Mit dieser Initiative zeigt das Rocken am Brocken-Team: Der Weg zur vollständigen Inklusion ist ein Prozess. Doch dieser erste Schritt ist getan – und er geht in die richtige Richtung.
Weitere Informationen sowie Antworten auf häufige Fragen rund um das Thema Inklusion und Barrierefreiheit sind auf folgender Festival-Webseite einsehbar:
👉 https://brocken.rocks/inklusion oder als PDF

